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Hunde brauchen Auslauf

Die soziale Bedeutung der Hundehaltung ist unbestritten. Hunde brauchen jedoch genügend Auslauf ohne Leine; dies fördert die Sozialisierung der Hunde und ist eine Forderung der eidgenössischen Tierschutzgesetzgebung.

Zwar besteht laut der basel-städtischen Hundeverordnung keine generelle Leinenpflicht. Jedoch müssen Hunde zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr, in Restaurants, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf stark frequentierten Strassen und Plätzen sowie auf Märkten an der kurzen Leine geführt werden. Da in Basel viele Orte stark frequentiert sind, fehlen Möglichkeiten, Hunde grosszügig, konfliktfrei und gefahrlos frei laufen zu lassen. Zudem ist Hunden der Zutritt zu den städtischen Parks und zu Kinderspielplätzen generell verboten. Hunde, welche mangels Freilauf dauernd an der Leine geführt werden, entwickeln ein gestörtes Sozialverhalten, sind verunsichert und können so die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen.

Zonen, in welchen ein angemessener Hundefreilauf möglich und erlaubt ist, sind hauptsächlich in der Peripherie der Stadt und in den umliegenden Gemeindegebieten zu finden. Für Hundehaltende, welche im Zentrum der Stadt wohnen, ist es deshalb schwierig, Freilaufzonen innert nützlicher Frist zu erreichen; für betagte und gebrechliche Hundehaltende und für Familien mit Kleinkindern und Hund ist die Situation noch schwieriger.

Pilotphase Hundespielzone

Das Stadteilsekretariat Kleinbasel hat in seiner Funktion als intermediäre Vermittlungsstelle das Anliegen Hundefreilauf nun aufgenommen und zusammen mit der Stadtgärtnerei und dem Kantonstierarzt Lösungsansätze gesucht.

Dem Stadtteilsekretariat Kleinbasel gelang es die Stadtgärtnerei zu überzeugen, versuchsweise einen Hundespielplatz einzurichten. Im Horburgpark wird für diesen Zweck nun eine Fläche dafür zur Verfügung gestellt, so dass erste Erfahrungen mit einer solchen Zone gesammelt werden können.

Aus Sicherheitsgründen muss diese Fläche eingezäunt und von den Kinderspielflächen abgegrenzt werden. Zudem sollen verschiedene Baumstämme und Röhren zum Spielen und Bänke für die Nutzenden platziert werden.

Erweiterung Hundeareal 2012

Das Veterinäramt des Kantons Basel-Stadt, die Stadtgärtnerei Basel und das Stadtteilsekretariat Kleinbasel haben im Juni 2013 die Erweiterung des 2012 entstandenen Hundeareals Horburgpark eröffnet. Die drei Partnerorganisationen haben aufgrund der positiven Entwicklung und regen Nutzung des Hundeareals entschieden, die Fläche für den Freilauf der Hunde zu verdoppeln und mit vier hundegerechten Installationen von in Basel ansässigen Künstlerinnen und Künstlern attraktiver zu gestalten. Zudem wird neben der bisherigen Hundebadezone beim Tinguely-Museum ein neuer Bereich am St. Alban-Rheinweg freigegeben.

Der 2012 entstandene Begegnungsort für die Hundehalterinnen und Hundehalter und natürlich auch für die Hunde wird gut besucht und erfreut sich grosser Beliebtheit.  Auch die Akzeptanz der anderen Parknutzerinnen und -nutzern ist nicht nur sehr hoch, sondern das Hundeareal wird von allen als Gewinn für die Lebensqualität im Quartier betrachtet.
Nach der Abklärung der Bedürfnisse der verschiedenen Parknutzenden haben die beteiligten Partner entschieden, die Hundearealfläche zu verdoppeln und mit zusätz-lichen Spielgeräten für die Hunde auszustatten. Mit den Installationen von Martina Schnyder, Tina Z’Rotz, Lara Gysi und Daniel Kurth sowie Paweł Ferus sind spannende Objekte im Hundeareal zu sehen, welche nicht nur den Hunden Spass bereiten, sondern auch den Parkbesuchenden etwas fürs Auge bieten. Die Objekte wurden bereits im Rahmen der Museumsnacht 2013 im Ausstellungsraum Klingental gezeigt.
Ob Park oder Badestelle am Rhein – an beiden Orten ist entscheidend, dass die Nutzerinnen und Nutzer respektvoll miteinander umgehen und sich an die geltenden Regeln halten. 

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