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Mobile Quartierarbeit Klybeck

Die Mobile Quartierarbeit Klybeck (MQK) kümmert sich um die Anliegen der Menschen im Klybeckquartier und bietet allgemeine Information, Organisation von Projekten und Aktionen in Zusammenarbeit mit Organisationen, Gruppen und Vereinen vor Ort, Beratung und Unterstützung in Alltagsfragen, Vermittlung in Konfliktsituationen und Konkrete Hilfe in Notlage.

Die Mobile Quartierarbeit wendet sich an alle Bewohnenden im Klybeck, unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität und Religion.

Die Mobile Quartierarbeit Klybeck ist regelmässig unterwegs im Quartier und spricht Sie an oder lässt sich gerne von Ihnen ansprechen.
Sie erreichen die Mobile Quartierarbeit unter quartierarbeitklybeckgmailcom und/oder 076 227 99 89 oder im Büro im 1. OG im Brückenkopf an der Kleinhüningerstrasse 205, 4057 Basel.

Die Mobile Quartierarbeit wird von den Abteilungen Kantons- und Stadtentwicklung (Präsidialdepartement), Jugend- und Familienförderung (Erziehungsdepartement)  und der Christoph Merian Stiftung unterstützt.

Die Mobile Quartierarbeit Klybeck ist auch auf Facebook präsent.  Sie finden dort alle Aktionen und Rundgänge dokumentiert und erfahren das Neuste.

https://de-de.facebook.com/quartierarbeitklybeck/

Der mobile Ansatz. Kernaufgabe im Quartier: die Präsenz

Die Mobile Quartierarbeit erleichtert durch ihre Präsenz an den Aufenthaltsorten ihrer Zielgruppe die Kontaktaufnahme. Der Nutzen besteht darin, den Quartierbewohnenden ein niederschwelliges Beziehungsangebot zu machen sowie bei Bedarf weiterführende Information und Beratung zu vermitteln.

Durch den Blick auf den Stadtteil, das Wissen über Stärken, Schwächen und über aktuelle Entwicklungen im Quartier kann es auch gelingen, gemeinsam mit den Bewohner/innen strukturelle Verbesserungen zu bewirken. In der Präsenz können Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum wahrgenommen und bearbeitet werden. Aufsuchende Sozialarbeit befähigt die Menschen ihre Anliegen selber in die Hände zu nehmen und unterstützt sie dabei Verbesserungsvorschläge wirksam einzubringen.


Vernetzung

Einer der Aufgaben der Mobilen Quartierarbeit Klybeck besteht darin, die Bedürfnisse und Problemlagen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in Erfahrung zu bringen.
Für die Analyse der Situation der Senioren und Seniorinnen im Quartier wurden Organisationen eingeladen, die mit Senioren und Seniorinnen arbeiten oder mit Freiwilligen. Ziel des Austausches ist, einen Ü
berblick über die im Quartier aktiven Institutionen, Fachkräfte und Kooperationen zu gewinnen.


Veranstaltungskalender N4057 reaktiviert

Aufgrund der hohen Nachfrage aus den Institutionen wurde die Website des Netzwerks 4057 im Herbst 2017 reaktiviert. Speziell der unkomplizierte und einfache Veranstaltungskalender wird seither wieder rege genutzt und bietet für Eltern, Jugendliche und Kinder einen guten Überblick über die aktuellen Angebote für Kinder und Jugendliche im Quartier: www.netzwerk-4057.ch.


Sommerspiele 2017 auf dem Ackermätteli

Das Kinder- und Familienfest auf dem Ackermätteli am Sonntag der ersten Schulwoche des neuen Schuljahres ist bereits zum festen Bestandteil im Quartier geworden. So auch 2017, wo die unterschiedlichen Kinder- und Jugendorganisationen erneut spannende Spielideen und –angebote beisteuerten. Dieses Jahr ebenfalls dabei war die Mobile Quartierarbeit, die in Zusammenarbeit mit dem Quartiertreffpunkt spielerisch die UNICEF Kinderrechtskonventionen aufgriff: Mit Hilfe eines Farbschemas (jede Farbe war eine Kinderrechtskonvention) mussten die Kinder am Glücksrad drehen und erhielten zur jeweiligen Farbe ein einschlägiges Fallbeispiel, welches sie mit oder ohne Unterstützung lösen mussten. Bei richtiger Lösung durften sich die teilnehmenden Kinder eine Belohnung aussuchen.


Nachbarschafts-Grillplausch am Giessliweg

Bei sonnigem Herbstwetter fand im Oktober 2017 am Giessliweg ein Grillplausch für alle Anwohnenden statt. Bereits vor zwei Jahren wurde eine Erstauflage des Festes durchgeführt, angestossen von Bewohnenden. Diesmal unterstützten die Stadtmission am Giessliweg 58, der Quartiertreffpunkt Kleinhüningen und die Mobile Quartierarbeit Klybeck die engagierten Bewohnerinnen, den Giessliweg zur Begegnungszone zu machen und organisierten eine Strassensperrung.

Am Nachmittag lockten Kinderschminken und spannende Spiele vor allem die jüngeren Bewohner/innen an. Ein weiteres Highlight war das rasante Wettrennen der Kinder auf ihren Scootern. Abends wurden dann Grill und Feuerschale eingeheizt und gemeinsam zu Abend gegessen. 17 erwachsene Personen sowie zahlreiche Kinder nutzten das nachbarschaftliche Angebot bei sonnigem Wetter gerne und füllten das "offene Buffet" mit allerlei Leckereien aus unterschiedlichen Ländern. Selbst waghalsige Sprünge über die Feuerschale fanden gegen Ende der Veranstaltung statt und erweckten den Eindruck, dass die Bewohnenden motiviert und voller Freude in der Begegnungszone angekommen waren.


Aktionstage Überbauung Klybeck Mitte

Ein- bis zweimal im Jahr finden im Innenhof der Überbauung im Viereck von Gärtner-, Holder-, Kleinhüninger- und Inselstrasse, der sogenannten «Klybeck Mitte» Aktionstage statt, organisiert von der Mobilen Quartierarbeit. Im Programm werden unterschiedliche Themen des Zusammenlebens, Abfall oder Gesundheit aufgegriffen wie z.B. Herbstfest, gesundes Z’vieri, Bewegung oder ähnliches. Hierzu wird gezielt die Kooperation mit Institutionen und Angeboten im spielerischen, sportlichen, künstlerischen und musischem Bereich aus dem Quartier sowie der Region gesucht. Kooperationspartner sind: die Leseförderung der GGG, die Druckstelle, das Musiklabor, die ehemalige Pfadi St. Brandan (ist mittlerweile mit der Padi Abteilung St. Heinrich fusioniert) und der Quartiertreffpunkt KLŸCK.
Ziel ist es, mit den anwesenden Eltern in Gesprächen Themen wie Erziehung, Ernährung und Bewegung sowie das friedliche Miteinander auf engem Raum an zu sprechen und Bedürfnisse abzuholen.

Die erste Aktion fand im Herbst 2016 statt und wurde somit auch ein Herbstfest. Das Motto war Bildung, Kultur und Bewegung. Ein Höhepunkt war dabei die Feuerschale der Pfadi St. Brandan, wo die Kinder Schoggi-Bananen grillieren konnten. Aber auch die Präsenz des Musiklabors, wo die Kinder ermuntert wurden, sich an verschiedenen Schlag- und Blasinstrumenten aus zu probieren, stiess auf Anklang bei den Kindern. Der «Poetomat» der GGG Leseförderung animierte die Kinder sich mit Zitaten, Sprichwörtern und kleinen Gedichten aus einander zu setzen. Für die Bewegung sorgte eine Bewegungstherapeutin von Gsünder Basel, welche den Spielplatz des Innenhofs in ihr Angebot mit einbezog, eine ZUMBA-Kursleiterin, welche mit ihrer Tanzgymnastik Kinder wie auch Erwachsene zum Mitmachen animierte sowie der Kletterdom, welchen der Quartiertreffpunkt KLŸCK zur Verfügung stellte.
Der Kontakt zu Eltern konnte vereinzelt hergestellt werden, Treffpunkt für Gross und Klein war die Feuerschale, wo sich sowohl Kinder wie Erwachsene gerne aufhielten.

Im Frühjahr 2017 fand die zweite Aktion im Innenhof der Überbauung statt. Dies unter dem Motto: „Fit und frisch“ in den Frühling. Die Fachfrauen von Vitalina boten den Kindern schmackhafte gesunde Snacks an, aber auch erfrischende zuckerfreie Getränke. Gleichzeitig wurde den Eltern Tipps und Tricks für gesunde, ausgewogene Pausensnacks offeriert.

Umrahmt wurde diese Aktion von der Pfadi St. Brandan mit der Feuerschale und Schlangenbrot. Für kulturelle und musikalischen Ausgleich sorgte die Druckstelle und das Musiklabor. Der Bewegungsaspekt förderte der Kletterdom des QTP KLŸCK, diverse Materialien wie Pedalos, Rollbretter u.ä., welche die Kinder selbständig nutzen konnten. Die ZUMBA-Kursleiterin vermochte mit ihrer dynamischen Art, Kinder und Eltern für die rhythmische Sportart zu begeistern. Zur Erholung und als «Ruhepol» bot die GGG Leseförderung eine Märchenecke an.


"Was wünschen sich die 10- bis 13-Jährigen im Klybeck?"

 Eine Bedarfsanalyse der Mobilen Quartierarbeit

Da die Primarschulzeit von vier Schuljahren auf sechs erweitert wurde, sind die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse auch in ihrer Freizeit vermehrt im Quartier unterwegs. Die Zielgruppe hat noch eine starke Bindung zum Wohnviertel, die Tagesstruktur sowie die Kinderangebote greifen jedoch nicht mehr und andere Angebote gibt es nicht im Quartier. Die 11- bis 13jährigen nutzen also weiter die Kinderangebote, allerdings sind die Bedürfnisse nicht mehr mit denen der jüngeren kompatibel, es kommt folglich zu Störungen.
Eine Analyse des Freizeitverhaltens der jungen Jugendlichen sollte Aufschluss geben über die Bedürfnisse und den Bedarf an zusätzlichen Angeboten. Dazu führte die Mobile Quartierarbeit in den 5. und 6. Klassen der PS Insel und PS Kleinhüningen im Frühsommer Befragungen durch.

Die Auswertung zeigt: Der Wunsch nach gratis WiFi ist ebenso stark wie der Wunsch nach Kochgelegenheiten, Backen und gemeinsamen Essen. Allerdings ist auch das Fehlen eines Treffpunktes im direkten Umfeld auffallend, im Speziellen, wenn die Nennungen Mädchentreffpunkt und Jugendtreffpunkt gemeinsam betrachtet werden. Darauf folgen der Wunsch nach Sport- und Tanzräumen, Bastel- und Werkräumen sowie Ausflüge machen.

Auf dieser Basis haben das Stadtteilsekretariat Kleinbasel, das Jugi Dreirosen, der Quartiertreffpunkt Kleinhüningen, die Mobile Jugendarbeit, die Spielwerkstatt Kleinhüningen und die Mobile Quartierarbeit ein Pilotprojekt entwickelt, wo den jungen Jugendlichen Raum zum informellen Treffen zur Verfügung gestellt wird.


Kooperation mit der Mobilen Jugendarbeit Basel bei einer Aktion mit dem mobilen Wohnzimmer

Das «mobile Wohnzimmer» der «Mobilen Jugendarbeit Basel (MJAB)» dient als Ort, um verschiedene Interessensgruppen näherzubringen.
Die MJAB lud in Zusammenarbeit mit der Mobilen Quartierarbeit Klybeck verschiedene Jugendliche aus dem Quartier und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit für einen Austausch auf dem «Pinken Sofa» ein. Dadurch wird ein positiver Begegnungsort geschaffen, wo genügend Platz für Ideen, Wünsche oder Anliegen bezüglich des Zusammenlebens der verschiedenen Nutzergruppierungen ist. Wünsche für eine Ergänzung des Kinder- und Jugendfreizeitangebotes wurden in einer Fotodokumentation gesammelt. Die Ergebnisse dieses Austauschs unterstützte die Notwendigkeit einer Bedarfsanalyse in beiden Primarschulen des Quartiers bei den 5. und 6. Klassen zu ihrem Freizeitverhalten.


Spielabende für Erwachsene

Obwohl das Klybeck zu den kinderreichsten Quartieren in Basel-Stadt zählt, leben selbstverständlich auch Erwachsene mit "Spieltrieb" im Quartier. Für diese Zielgruppe wurden 2017 monatlich Spieleabende initiiert – in der warmen Jahreszeit abgewandelt zu Picknicks im öffentliche Raum. Die ab Oktober 2017 in Quartierbeizen stattfindenden Spieleabende waren mit mal mit 2 und mal bis zu 10 Personen besucht.
Bei genügend Interesse spielbegeisterter Erwachsener werden die Spieleabende weitergeführt – allerdings selbst organisiert. Für genauere Informationen melden Sie sich unter 076 227 99 89 oder quartierarbeitklyeck@gmail.com


Quartierplakattafel "Rosie"

Am neugestalteten Wiesenplatz wurde für die Bevölkerung eine Quartierplakattafel aufgestellt. Hier können die BewohnerInnen und Quartierorganisationen aushängen: Veranstaltungshinweise ebenso Aushänge zu vermissten Katzen. Die Pflege der Plakatwand, das heisst säubern bei Verunreinigung und Freihalten von kommerziellen Aushängen oder immer wiederholt Informationen aushängen, wenn sie abgenommen wurden – teilen sich der Quartiertreffpunkt Kleinhüningen und die Mobile Quartierarbeit Klybeck. Helfen Sie mit, dass die Plakattafel dem Informationsaustausch im Quartier dient: nutzen Sie sie für Ihre Aushänge.


Neustart Mobile Quartierarbeit Klybeck

Anfang August 2016 hat Ulla Stöffler ihre Arbeit als Mobile Quartierarbeiterin im Klybeck beim Stadtteilsekretariat Kleinbasel aufgenommen. Sie leitet das Pilotprojekt Mobile Quartierarbeit Klybeck (MQK) und wird Ihnen bei Ideen, Wünschen sowie Sorgen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sollten Sie an einer Kontaktaufnahme interessiert sein, melden Sie sich einfach unter:

quartierarbeitklybeckgmailcom und/oder 076 227 99 89.

Seit 1. Oktober 2016 hat die MQK ein eigenes Büro im 1. OG im Brückenkopf an der Kleinhüningerstrasse 205, 4057 Basel.