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§55 Klingentalweglein und Kaserne

Das Klingentalweglein soll zukünftig Rhein, Kasernenareal und Altstadt attraktiv miteinander verbinden. Mitarbeiter der Verwaltung informierten über die geplante Gestaltung der Grünanlage, den Stand der Planung der künftigen Nachnutzung des Kopfbaus der Kaserne und die Architekten stellten das überarbeitete Wettbewerbsprojekt am 22. Mai 2014 vor.

Folgende Referenten waren an der Quartierinformation dabei:
Philippe Bischof, Leiter Abteilung Kultur, PD; Thomas Fries, Leiter Hochbauamt, BVD; Hans Focketyn/ Miquel del Rio Sanin, Architekten; Susanne Brinkforth, Grünplanung, Stadtgärtnerei, BVD

§55 Anhörung Klingentalweglein

Das Vorprojekt Klingentalweglein wurde entwickelt, bevor das Projekt Kopfbau entschieden wurde. An der von Verwaltung und Stadtteilsekretariat Kleinbasel organisierten und gut besuchten Informationsveranstaltung am 22. Mai 2014 wird deutlich: Es braucht noch Anpassungen.
Susanne Brinkforth von der Stadtgärtnerei stellt die Pläne für die neue Wegführung vor. Einerseits ein behindertengerechter Weg von der Kasernenstrasse an den Rhein, für Velos und Fussgänger, sicher hell und durchlässig, andererseits soll entlang der Klingentalkirche der Garten mit der Mauer aufgehoben und eine ebenfalls behindertengerechte Rampe geführt werden. Der Ausstellungsraum Klingental verliert damit seinen lauschigen Vorplatz, dafür gewinnt er an Sichtbarkeit. Ob und wie es möglich ist, den Platz attraktiv für Aktionen und Vernissagen und zum länger Verweilen zu gestalten, ist noch Bestandteil der Gespräche mit der Verwaltung. Nach der Präsentation des aktuellen Planungsstandes diskutierten die verbliebenen rund 60 Gäste von 100 die Vorhaben und deponierten Anliegen wie: ein öffentliches WC, gute Beleuchtung und keine neuen dunklen Ecken. Wichtig scheint auch der Wunsch nach keinen zusätzlichen Lärmemissionen. Eine durchdachte Lösung für die Vereinbarkeit von Velo- und Fussgängerweg ist gefordert sowie Fingerspitzengefühl bei der Wahl des Strassenbelags.

Bilder Workshop Anhörung Klingentalweglein

Information zur Nachnutzung Kaserne

Das Basler Büro Focketyn del Rio studio hat Ende 2013 den Architekturwettbewerb zur Sanierung und Öffnung der Basler Kaserne zum Rhein gewonnen. Eine neue öffentliche zentrale Halle im Hauptbau soll den Bau durchlässiger und zum Rhein hin belebter machen. Im Inneren wird saniert und die Geschosse erdbebensicher gemacht.
Der Hauptbau der alten Basler Kaserne ist frühestens 2019 bereit für neue Nutzungen. Der Baubeginn ist per 2016 vorgesehen. Inzwischen beschäftigt sich die Abteilung Kultur mit der Konkretisierung der künftigen Nutzungen und dem dazu passenden Raumprogramm. Wenn die Ausgaben genehmigt sind, wird man die neue Nutzerschaft suchen.

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Blick vom Dach der Kaserne

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