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Dialog Rheingasse

In der Rheingasse existieren Gastrobetriebe, Gewerbe und Wohnen dicht beieinander. Die 2015 eingeführte Verkehrsberuhigung hat neu zu einer erweiterten Bespielung des öffentlichen Raumes durch Boulevardgastronomie geführt. Aktuell haben die Restaurants unter der Woche eine Boulevardbewilligung bis 22 Uhr und an den Wochenenden bis 23 Uhr. Diese Öffnungszeiten werden erfahrungsgemäss nicht eingehalten. Dies erfordert Toleranz und Gelassenheit von den Anwohnenden.

Mit Unterstützung der Verwaltung und des Stadtteilsekretariats Kleinbasel wurde ein freiwilliger Austausch im Februar 2017 angeregt und geplant. In acht Sitzungen hat eine Spurgruppe aus Delegierten der Gastronomie und der IG Anwohner Rheingasse mit Unterstützung und Moderation durch das Stadtteilsekretariat Kleinbasel im Frühjahr/Frühsommer 2017 eine Vereinbarung erarbeitet, für die beide Seiten Kompromisse eingegangen sind (siehe Medienmitteilung).

Damit alle Bewohner/innen der Reingasse erreicht werden, hat sich das Stadtteilsekretariat Kleinbasel sehr für eine Dialogveranstaltung für alle Beteiligten eingesetzt und diese organisiert. An der Veranstaltung im Oktober 2017  für die Anwohnenden und Gastronomen wurde über die positiven und negativen Auswirkungen der zivilgesellschaftlichen Vereinbarung diskutiert und weitere Ideen für ein gutes Zusammenleben in der Rheingasse gesammelt und in einem Protokoll festgehalten. Der Dialog zwischen Gastronomen und Anwohnenden wird sehr geschätzt und soll auch in Zukunft erhalten bleiben. Dieses zivilgesellschaftliche Engagement hat auch zum Ziel, gemeinsam das Leben, Wohnen und Arbeiten an der Rheingasse mit zu gestalten. 

Medienmitteilung