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Unterer Rheinweg

In den Sommermonaten ist die Nutzungsdichte am Rheinbord hoch: die unterschiedlichsten Nutzergruppen - Kleinbasler, Besucher aus dem Dreiland, Junge und Ältere, mit und ohne Musikboxen, mit und ohne Grill - tümmeln sich am Ufer und auf der Promenade - zum Teil weit über 22 Uhr hinaus. Diese Freizeitnutzung trifft auf die eng benachbarte Wohnnutzung mit entsprechenden Ansprüchen auf Nachtruhe.

Seit 2006 besteht die IGUR, die Interessensgemeinschaft Unterer Rheinweg der Liegenschaftsbesitzer und Anwohner, die sich für die Wohnqualität am Rhein einsetzt. Sie steht im regelmässigen Austausch mit der Verwaltung vor und während der Sommersaison. Dort werden Massnahmen zur Bewältigung des Abfalls, Sicherheit und weitere besprochen. Doch die Situation am Rheinbord hat sich geändert und tut es noch: die AnrainerInnen haben den Eindruck, dass immer mehr Menschen der Anziehungskraft folgen, mit mehr Musik, mehr Alkohol, mehr Grills.

Auf Anregung der Interessengemeinschaft Unterer Rheinweg organisierte das Stadtteilsekretariat Kleinbasel mit der Kantons- und Stadtentwicklung am 4. April 2017 einen Austausch mit den Anrainerinnen und Anrainern, den Nutzenden, den Buvettenbetreibenden und der Verwaltung.Die Anrainer/innen wünschten sich mehr Unterstützung, da sie die Entwicklung am Rheinbord nicht mehr ertragen. Es kommen jedes Jahr mehr Leute und es sei  kein Ende in Sicht. Ballermannähnliche Zustände mit immer mehr Musik, mehr Alkohol, mehr Dreck und Emissionen des Grillierens sollen endlich eingedämmt werden.

An der Veranstaltung zeigte sich deutlich, dass die Betroffenen nicht nur die Faust im Sack machen, sondern Verständnis für die Nutzungen des schönen Rheinbords haben.
Anhand des starken Nutzungsdrucks ist es aber nun notwendig geworden, dass die Regierung der Stadt Basel Massnahmen ergreift, um das Rheinbord zu bewirtschaften.
Für alle Anwesenden war klar: Es gibt kein Rezept. Die Strategie muss sein, den Dialog zu führen und Massnahmen auszuhandeln. Im Protokoll der Veranstaltung können Sie mehr nachlesen.   

Die Vorschlägen und Lösungsansätze hat das Stadtteilsekretariat Kleinbasel schriftlich an Hans-Peter Wessels, Departmentsvorsteher Bau- und Verkehrsdepartement weitergeleitet. Die Antwort gibt Aufschluss über den aktuellen Stand von Planungen und Überlegungen in der Verwaltung.

Der Rückblick auf die Sommersaison am 13. November 2017  zeigte kleine Erfolge, aber auch den weiteren Handlungsbedarf - gerade Rund um die Themen Nachtlärm bzw. -ruhe, Abfall und Grillieren. Lesen Sie im Protokoll dazu mehr.  

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